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“Nach dem Award ist vor dem Award” – in unserem intern häufig genutzten geflügelten Wort zum Marken-Award steckt mehr als ein Körnchen Wahrheit. Kaum haben wir die Türen im Capitol-Theater nach der “Night of the Brands” am 18. März wieder geschlossen, eilen unsere Gedanken voraus ins Jahr 2010. Dann werden wir, am 16. März, den Marken-Award zum zehnten Mal vergeben. Die Bewerbungsfrist läuft bis Mitte November diesen Jahres; Registrierungen sind auf marken-award.de bereits möglich. Aber verweilen wir noch ein wenig in 2009.

Beste neue Marke ist “Landlust”, die Überraschungszeitschrift aus dem Landwirtschaftsverlag. Ebenfalls nominiert waren Black Forest (Peterstaler Mineralquellen) und E wie einfach. Der beste Markenrelaunch gelang Beiersdorf mit Nivea, gefolgt von der Rewe und Oase Living Water. Bei der “Besten Markendehnung” hatten Beiersdorf (mit Nivea DNAge) und Schwarzkopf (mit Taft) das Nachsehen gegenüber dem Sieger Deutsche Bahn AG. Indes, Verlierer gibt es beim Marken-Award keine. Jeder der Nominierten ist Gewinner, denn er hat im anspruchsvollen Bewerbungsverfahren einige namhafte Brands aus dem Feld geschlagen. Aus Sicht der Jury ist das Nominierten-Tableau ideal: Mittelständische Marken haben eine Chance bekommen (Oase und Peterstaler z.b.), die Bahn deckt mit der Dehnung auf DB Schenker das B2B-Segment ab, Consumer-, Dienstleistungs- und Medienmarken finden sich Seite an Seite.

Der Marken-Award 2009 hat bereits seine Spuren hinterlassen. Hier einige interessante:

Unsere Nominierten und Preisträger berichten bereits von vielfältigen Anfragen zum Beispiel von Universitäten, die um Case Studies, Vorträge und Besuchstermine bitten. So soll es sein, denn der Marken-Award hat ja die ideelle Aufgabe, Best Practice-Beispiele ins Licht der Fachöffentlichkeit zu rücken. Wer genau wissen will, wie Launches, Relaunches und Dehnungen der Nominierten funktionierten, kann die ausführlichen Berichte und Interviews in der Sonderausgabe marken nachlesen.