LR Health and Beauty Systems aus Ahlen hat den Marketingpreis des Marketingclubs Münster-Osnabrück gewonnen. Ich war überrascht. Nicht über den Gewinn selbst – der klingt hochverdient -, sondern wie sehr sich das Unternehmen gewandelt hat.
Es muss Ende der 1980er-Jahre gewesen sein, als ein Bekannter sein persönliches Umfeld auf eine harte Probe stellte. Mit einem Koffer voller Duftpröbchen rückte er an, wollte Eau de Toilettes verkaufen, die nicht original waren, aber vorgeblich genauso riechen sollten wie die der großen Hersteller. Deutschland machte damals Bekanntschaft mit dem Strukturvertrieb LR aus Ahlen, der Bekannte mit den Grenzen der Duldsamkeit der Menschen.
Zwanzig plus x Jahre später vertraut LR weiter auf seine Vertriebspartner, 300.000 an der Zahl und international im Geschäft. Das ist ein anderes geworden. LR hat sich vom reinen Struki-Vertrieb aufgeschwungen zum marketing-getriebenen Unternehmen, an dessen Spitze mit CEO Dr. Jens M. Abend ein ehemaliger McKinsey-Mann und Fielmann-Vorstand steht. Jüngster Coup: Celebrity-Marketing mit Hollywoodstar Bruce Willis. Der Mann aus Filmen wie „Stirb langsam“ eins bis x oder „The Sixth Sense“ gibt nicht nur seinen Namen, sondern hat in einem mehrjährigen Prozess Rede, Antwort und vor der Kamera gestanden, um den Duft mit seinem Namen zum Erfolg zu machen. Ausgerechnet mit dem Unternehmen aus der münsterländischen Provinz und nicht mit einem der globalen Marktführer. Dafür hat LR nun den Marketingspreis des Marketing-Clubs Münster-Osnabrück gewonnen, der gestern vergeben wurde.
…. oder anders herum: Usability von Software ist ein Erfolgsfaktor für die Programmierschmieden. Das ist nun nicht neu, muss aber offenbar mal wieder gesagt werden, wie eine neue Umfrage unter 300 mittelständischen Firmen zeigt. Sie wurden zu Effektivität, Effizienz und Zufriedenheit mit ihrer Unternehmenssoftware befragt. 70 Prozent der Anwender beklagten dabei, dass Software-Bedienprobleme ihre Produktivität mindern.
Die Lust auf Gebrauchtes – oder die Notwendigkeit dazu – wächst spürbar im Lande, und das nicht nur durch Ebay, das den Gebrauchtwarenhandel vor gut zehn Jahren zum Kult erhoben hat. Jedes Geschenk, jeder Einkauf aus der Second-Hand-Szene (oder third…) verkleinert den Markt für Neuwaren.
Die Conjoint Analyse ist eines der weitverbreitetsten Marktforschungstools. Prof. Markus Voeth von der Universität Hohenheim will einen Weg gefunden haben, die Zuverlässigkeit des Verfahrens deutlich zu verbessern.
Kaum ist die erste Auflage der Studie Brand Excellence vergriffen, kommt der Nachfolger auf den Markt: Noch mehr analysierte Case Studys der Marken-Award-Gewinner – 36 an der Zahl -, noch tiefere Insights in die Geheimniss erfolgreicher Markenführung. Erdacht, geschrieben und präsentiert von absatzwirtschaft und Roland Berger Strategy Consultants in bewährter Partnerschaft, mit freundlicher Unterstützung der GfK, die umfangreiches Zahlenmaterial zur Verfügung gestellt hat.