von Christoph Berdi | Feb. 24, 2012 | Allgemein
Was viele vermögen – oder eben nicht: Hier mein Editorial aus absatzwirtschaft 3/2012:
„Was dem Einzelnen nicht möglich ist, das vermögen viele.“ Diese Worte überschreiben treffend die inhaltlichen Schwerpunkte dieser Ausgabe. Die Titelstory zum Thema Social CRM zum Beispiel, in der wir aktuellen Fragen von Marketing und Vertrieb nachgehen: Wie lässt sich das Kundenmanagement mit den sozialen Netzwerken und ihren Millionen Nutzern verbinden? Welche Werkzeuge und Software sind dafür notwendig und nützlich?
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von Christoph Berdi | Feb. 23, 2012 | Allgemein, Marken & Marketing, Unternehmen & Management
Ein Logo mit Wow-Effekt oder total daneben? Diese Frage stellt sich die Fan-, Nutzer- und Gegnergemeinde des Betriebssystems Windows von Microsoft. Im Blog des Windows-Teams bei Microsoft ist eine spannende Diskussion darüber entbrannt.
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von Christoph Berdi | Jan. 31, 2012 | Allgemein
Eigentlich schaut die deutsche Unternehmerschaft frohgemut in die Zukunft. Das zeigt der Ifo-Geschäftsklimaindex an. Im Januar hat er sich zum dritten Mal hintereinander verbessert, woraufhin sich das Ifo-Institut zu der Aussage hinreißen lässt: „Die deutsche Wirtschaft startet mit Elan ins neue Jahr.“ Offen gesagt, mein Lackmustest in vertraulichen Gesprächen mit Unternehmen, Marketingleitern und Agenturchefs in den letzten Tagen lassen mich zweifeln. Ich empfinde die Stimmung bestenfalls als ambivalent. Unisono berichteten meine Gesprächspartner, 2011 sei für ihr Unternehmen ein glänzendes Jahr gewesen, und auch der Auftakt dieses Jahres sei vielversprechend. Insofern bestätigen sich die Ifo-Analysen. Und dennoch lassen die Unternehmen Vorsicht walten, beschränken sich im Markting aufs notwendige Tagesgeschäft, frieren Marketingbudgets ein und geben sie nicht frei, verschieben Invests in Richtung zweites Halbjahr. „Als braue sich etwas zusammen“, sagte einer. „Als lauere hinter dem Horizont ein Drachen, von dem nicht klar ist, was das denn für einer ist“, merkte ein anderer an. Ungewissheit geht mit der aktuellen Zufriedenheit Hand in Hand, und latent macht sich Sorge breit. Wie geht es weiter mit dem Euro, Griechenland und, ganz aktuell Portugal? Was kommt da noch? Ist in Sachen Iran noch Unbill zu erwarten? Und überhaupt – längst sind Wirtschaft und Konjunktur in vielen teilen der Welt ins Stottern gekommen, und das ist Gift für eine Exportnation wie Deutschland. Die Nervösität ist hoch. Dass Chinas Wirtschaft in 2011 „nur“ um 9,2 Prozent und nicht wie in den Vorjahren im zweistelligen Bereich gewachsen ist, gilt schon als schlechte Nachricht. Trotz guter Ifo-Zahlen – die Stimmung droht zu kippen.
von Christoph Berdi | Jan. 27, 2012 | Allgemein
Gerade läuft über die Ticker, dass Bundespräsisident Christian Wulff (CDU), als Lügner bezeichnet werden darf. Das ist, vorsichtig ausgedrückt, sehr unschön für das Amt, seinen Träger und die politische Kultur im Lande. Diesen Zusammenhang kommentiere ich in der aktuellen Ausgabe der absatzwirtschaft so:
„Wulffen“ hat als neues Modeverb blitzschnell Eingang in den Sprachgebrauch gefunden. Es steht, so liest man, für überlange Botschaften auf Anrufbeantwortern mit eindeutigen Absichten aber mehrdeutiger Wortwahl – und pars pro toto für das Bild, das Bundespräsident Christian Wulff in der Öffentlichkeit abgibt, für verspieltes Ansehen und Vertrauen. „Wulffen“ wird als Wort rasch verschwinden, aber Wulffs Verhalten in der Kredit- und Medienaffäre wird in Erinnerung bleiben.
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von Christoph Berdi | Jan. 24, 2012 | Allgemein
Eine Studie von Deloitte zeigt: Facebook schafft in Europa einen direkten wirtschaftlichen Mehrwert von 15,3 Milliarden Euro. Europäische Unternehmen erzielen über und durhc die Plattform 32 Milliarden Euro Umsatz. Dank Facebook wurden 230.000 Jobs in Europa eingerichtet. Fein, fein. Dass Facebook daraus ein Riesenballyhoo macht, in Person von COO Sheryl Sandberg auf der Konferenz „Digital Life Design“, ist verständlich. Dass diese Zahlen gleich zum Beleg für das Potenzial von Facebook für das Wirtschaftswachstum in Europa herhalten muss, das ist nun ein wenig dicke. Mit Verlaub, das Bruttoinlandsprodukt in Europa beträgt mehr als 17.000 Milliarden Euro. Da machen sich die von Facebook induzierten Milliarden nicht allzusehr bemerkbar, zumal viele Effekte da längst eingepreist sind durch den Konsum und die Wirtschaftsleistung der Nutzer. Eine Botschaft, dass Facebook laut Deloitte-Studie für die Wirtschaft funktioniert und als Social-Media-Plattform Unternehmen nachgewiesenermaßen unterstützen kann, hätte es auch getan. Das ist doch schon viel. Und etwas, dass das bayrische Trachtenhaus Angermaier sicher bestätigen kann. Acht Mitarbeiter sind dort, so heißt es in einer Pressemeldung von Facebook, aufgrund des Facebook-Profils eingestellt worden. Fast 12.000 Menschen gefällt das Angebot. Der Umsatz erhöhte sich um 20 Prozent. Sympathische Geste, dass Sheryl Sandberg dort Station machte. Tradtion verbindet sich mit Fortschritt.