von Christoph Berdi | Mai 27, 2013 | Allgemein
27.05.2013 – Guten Montag, und allen Lesern, Facebook-Freunden, Xing-Kontakten und Twitter-Followern wünsche ich einen vielversprechenden Start in die KW 22. Zur Inspiration hier einige Thesen des Vordenkers Gerd Leonhard zur Zukunft des Marketings. Für 2020 erwartet er:
- Störendes Marketing wird verschwinden. Stattdessen wird Marketing personalisiert und den Wünschen und Vorlieben eines Kunden angepasst sein. Was im Wesentlichen bedeutet, dass Marketing dann aus Inhalten („Content“) besteht.
- Der Gedanke, Unternehmen bräuchten eine eigene Marketingabteilung, wird verblassen. Kaufentscheidungen werden sozial motiviert.
- Location-based services – also Angebote mit Bezug zum Aufenthaltsort des Kunden . werden wertvoll und nützlich, aber nur wenn auch dem Datenschutz Rechnung getragen wird.
- Unternehmen werden voraussagen, wie die Kunden eine Marke empfinden. In Echtzeit werden sie die Eigenschaften der Produkte verändern und Gespräche mit den Kunden initiieren.
Gerd Leonhard ist CEO der Beratungsfirma The Futurist Agency in London. Seine Thesen hat Dana Rousmaniere, Redakteurin des Harvard Business Review, für den Blog der Zeitschrift aufgeschrieben. Den gesamten Text finden Sie hier.
von Christoph Berdi | Mai 24, 2013 | Allgemein
24.05.2013 – Perfektes Timing: Während sich die Aufmerksamkeit von Fußballdeutschland auf das Champions-League-Finale zwischen Borussia Dortmund und FC Bayern München konzentriert, erinnern Roland Berger Strategy Consultants mit einer Pressemeldung daran, dass ohne ihre Beratung der BvB vielleicht ganz woanders stünde. Vielleicht sogar in einer Amateurliga.
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von Christoph Berdi | Mai 24, 2013 | Allgemein
24.05.2013 – Ich wäre sofort dafür. Dass der Wann-immer-er-auch-fertig-wird-Flughafen in Berlin das gleiche Kürzel hat, wenn auch in Großbuchstaben, nämlich BER, mit dem ich seit dem Studium Meldungen und Berichte zeichne, -ber eben, das ist schon…. naja. Aber nun ist wenigstens das Rätsel um den Namen dieses Blogs gelöst. Für Satire-Fans: Warum der Berliner BER tunlichst in die Luft gehen sollte:
Eine sofortige totale Sprengung der gesamten BER-Großbaustelle könnte dazu beitragen, die Arbeiten am Flughafen Berlin-Brandenburg um mehrere Monate, wenn nicht gar Jahre, zu beschleunigen. Dies geht aus einer aktuellen Studie des Airport Research Center (ARC) hervor, das herausfinden sollte, wie die stockenden Arbeiten am effektivsten vorangetrieben werden könnten.
via Der Postillon: Studie: Sprengung von Flughafen BER würde Bauarbeiten enorm beschleunigen.
von Christoph Berdi | Mai 24, 2013 | Allgemein
24.05.2013 – Unglaublich: Manchmal geht es in den Massenmedien zu wie auf dem Dorf, wo Klatsch und Tratsch im Stille-Post-Verfahren die wahrgenommene Wirklichkeit verändern. Das passiert, wenn die Medien statt zu recherchieren nur noch voneinander abkupfern und sich trotzdem überbieten möchten im Kampf um Reichweiten und Klicks. Der Blog Gotorio, hinter dem (auch) der Medien-Tausendsassa Thomas Knüwer steckt, hat solch einen aktuellen Fall nachgezeichnet und stellt der Branche, völlig zu Recht, ein Armutszeugnis aus. Der Blog wiederum ist gut gemacht und deshalb hier als Lesetipp:
via: Wie die Deutschlands Medien einen Star-Koch erfinden – und die Welt darauf hereinfällt – Startseite – Gotorio.
von Christoph Berdi | Mai 23, 2013 | Allgemein
23.05.2013 – „Cultural Traction“ heißt eine Studie, mit der das Marktforschungsinstitut Icon Added Value den Zeitgeist zu vermessen sucht. Ein schwieriges Unterfangen, wie schon Dichterfürst Johann Wolfgang von Goethe nahelegte, als er seinen Faust sprechen lies:
„Was ihr den Geist der Zeiten heißt, das ist im Grund der Herren eigner Geist, in dem die Zeiten sich bespiegeln.“ (Johann Wolfgang von Goethe) (mehr …)
von Christoph Berdi | Mai 21, 2013 | Allgemein
Allen Lesern, Facebook-Freunden, Xing-Kontakten und Twitter-Followern wünsche ich nach dem Pfingstmontag einen vielversprechenden Start in die KW 21. Zur Inspiration fünf Thesen zur Markenführung von Jez Frampton, Global Chief Executive der Markenberatung Interbrand. In seinem Beitrag „Five Ways to Build Brands In The Post-Digital World“ für das US-amerikanische Magazin Fastcompany fordert er: „Put Digital Center Stage.“ Und das heißt für ihn unter anderem:
1. Marken müssen versuchen, die Konsumenten zu verstehen, verbindlich und relevant zu sein statt sie reglementieren und kontrollieren zu wollen.
2. Der Kaufprozess hat sich verändert. Statt den Marketing Funnel zu durchlaufen, also den Trichter zum ersten Interesse bis zur Transaktion, befinden sich die Kunden in einem dynamischen, nicht-linearen Entscheidungsprozess.
3. Verbraucher erwarten das nahtlose Zusammenspiel der Marke, aller Kanäle und Services.
4. Digitale Kommunikation ist entscheidend für den Aufbau von Kundenbeziehungen und das Markenerlebnis.
5. Um mit den sich schnell verändernden Märkten mitzuhalten, sollten sich die traditionell eher vertikal und hierarchisch aufgestelltn Unternehmen anpassen und ihre horizontale Struktur stärken. Mitarbeiter aus der gesamten Organisation sollten einfach zusammenarbeiten können.
Den lesenswerten Beitrag finden Sie hier.