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Pricing: Aus dem „Praktiker-Syndrom“ gibt´s kein Entrinnen

5.09.2013 – Nach der Drogeriemarktkette Schlecker ist mit den Praktiker-Baumärkten ein weiterer Discounter insolvent und verschwindet vom Markt. Den Zusammenhang zwischen aggressivem Preisgebaren und dem Niedergang von Praktiker hat jetzt Professor Hermann Simon, Gründer der Unternehmensberatung Simon, Kucher und Partners, unter die Lupe genommen. Sein Fazit ist eine Warnung: „Um die negative Gewinnwirkung von 20 Prozent Rabatt zu kompensieren, braucht man bei typischen Kostenstrukturen eine Verdoppelung der Absatzmenge. Diese wird in der Realität fast nie erreicht.“ Hermann Simons Kommentar darf auch als Vorgeschmack auf das nächste Woche bei Campus erscheinende Buch „Preisheiten – Alles, was Sie über Preise wissen müssen“ verstanden werden:

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Kinder an die (Einkaufs-)Macht | bigTrends

Die Medienjournalistin Elke Löw hat für den Rundfunksender BigFM den Blog „Bigtrends“ gestartet und schreibt darin über Kinder- und Jugendmarketing. Vorbeischauen lohnt sich. Hier eine Kostprobe:

Freitag, 16 Uhr 20. Ein Supermarkt in der Münchner Maxvorstadt. Cerealien-Regal. Eine Mutter greift nach einer Packung. “Nein, Mami, DIE da, bitte!”, sagt die vierjährige Greta. Die Mutter hält in der Bewegung inne, nimmt dann eine andere Müsli-Packung aus dem Regal. An der Kasse erinnert sich die Mutter beim Blick in den Einkaufswagen zwar, dass Greta sich Gummibärchen gewünscht und auch bekommen hat. Dass die Kleine auch beim Müsli (und bei Wurst) ihre Wünsche durchgesetzt hat, weiß die Mutter knapp fünf Minuten nach der Szene vorm Regal schon nicht mehr. Soweit der Einkaufsalltag in Deutschland 2013. Die größte wissenschaftliche Studie zum Thema allerdings stammt aus dem Jahre 2009 und aus Österreich. Forscher der Uni Wien haben 178 Kinder-Eltern-Paare verdeckt beim Einkauf beobachtet und anschließend interviewt.

via Kinder an die (Einkaufs-)Macht | bigTrends

Guten Montag – Mit einer Inspiration von Roland-Berger-CEO Burkhard Schwenker und Professor Dr. Thorsten Wulf

19.8.2013 – Guten Montag, und allen Lesern, Facebook-Freunden, Xing- und Linkedin-Kontakten sowie Twitter-Followern wünsche ich einen vielversprechenden Start in die KW 34. Zur Inspiration diesmal drei Kernaussagen aus einem neuen Buch von Roland Berger-CEO Prof. Dr. Burkhard Schwenker und Prof. Dr. Torsten Wulf vom Center for Strategy and Szenario Planning der HHL Leipzig Graduate School of Management. Es beschreibt Szenario-basierte strategische Planung als wirkungsvolle Methode, um auf mehrdeutige, unsichere und komplexe Wirtschaftszusammenhänge zu reagieren. Die drei Thesen sind:

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„Stalking“ hat in der Diskussion ums Targeting nichts zu suchen

28.08.2013 – Marketing und Werbung verfügen über eine schier überschaubare Zahl an Fachtermini und Buzzwords. Und sie sind schnell bei der Hand, wenn es darum geht, neue zu kreieren. Mittlerweile ist eine Begriffsvielfalt entstanden, die selbst Fachleute verwirrt und mitunter ratlos macht. Diese Gedankenlosigkeit im Umgang mit Sprache in unserer Disziplin führt auch dazu, dass Wörter in den Diskurs einbezogen werden, die eine Bedeutung haben, die tunlichst nicht verwässert werden sollte.

Mir ist das am Begriff „Stalking“ aufgefallen, der in den Medien zunehmend im Kontext des digitalen Marketings genutzt wird, vor allem mit Blick aufs Targeting.

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