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Es gilt den 50. Geburtstag der Rolling Stones zu würdigen, der größten Rock´n´Roll-B(r)and der Welt …

 

 

Viel ließe sich aus der Business-Perspektive schreiben. Über ihr antagonistisches Marketing nach 1962 als, ein gewisser Andrew Loog Oldham sie als liederliche Gegenspieler der braven Beatles positionierte (beides falsch). Wie sie später blauäugig von einem anderen Manager namens Allan Klein über den Tisch gezogen wurden.Wie sie die vielleicht bekannteste Marke des Musikgeschäfts schufen, die Stones-Zunge, und im Verbund mit Andrew Warhol und dem Reißverschlusscover für Sticky Fingers Designgeschichte schrieben. Wie sie “Start me up” als Werbesong für Microsoft Windows 95 verhökert haben. Warum vielleicht der britische Fiskus dafür mitverantwortlich ist, dass “Exile on Main Street” so großartig wurde. Wie die Stones in den 1990er Jahren als erste erkannt haben, dass weltweite Tourneen zur wichtigsten Einnahmequelle werden würden. Wie… ach was soll das alles?

Am Ende gibt es nur einen Grund, warum sie die größten Rock´n´Roll-Band-Brand geworden sind: weil da eine Truppe mit echten Typen einen donnergrollenden Rhythm´n Blues geprägt hat, der im Kopf den Ausschalter drückt und Hormone und Hüften in Bewegung besetzt. It´s only Rock´n`Roll. Und wenn aus Anlass des 50jährigen Bestehens des “Gesangsvereins” (Süddeutsche Zeitung Magazin) jemand meint, er müsse darüber sinnieren, was für Lehren denn aus dem Erfolg der Band gezogen werden könnten, dem sei “Life”, die Autobiografie von Keith Richards wärmstens empfohlen. Daraus kann man viel ziehen, mit großen Augen staunen und zweierlei lernen. Erstens, dass es kein Ziel sein kann, von allen gemocht zu werden. Und zweitens….. zu überleben.

Zur Feier des Tages empfohlen: Muddy Waters´ Song  “Champagne and Reefer” aus Martin Scorseses Doku “Shine a light”, gespielt von den Stones und Buddy Guy. That says it all. Nothing great comes easy.

In Cannes gekröntes Motiv von TBWA: Nothing great comes easy.

In Cannes gekröntes Motiv von TBWA: Nothing great comes easy.