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Frohe Weihnachten …

… und einen guten Start ins neue Jahr wünsche ich den Lesern des -ber-Blogs und allen Kunden, Kollegen, Partnern und Freunden, mit denen ich (auch) über die sozialen Medien verbunden bin.

Mit herzlichen Grüßen,

Christoph Berdi

(c) Christoph Berdi

(c) Christoph Berdi

„Weit wie mit dichtem Diamantenstaube
Bestreut, erscheinen Flur und Flut,
Und in die Herzen, traumgemut,
Steigt ein kapellenloser Glaube,
Der leise seine Wunder tut.“
Rainer Maria Rilke

Guten Montag – mit einer Inspiration von Christo

23.12.2013 – Guten Montag, und allen Lesern, Facebook-Freunden, Xing- und Linkedin-Kontakten sowie Twitter-Followern wünsche ich einen nicht allzu stressigen Start in die Weihnachtswoche. Der Worte über Marketing und Medien sind für dieses Jahr genug gemacht; derweil läuft die Marketing- und Werbemaschine heute und morgen sowie dann im Umtauschgeschäft noch mal hochtourig. Wer davon eine Auszeit braucht und in der Nähe von Oberhausen wohnt oder noch des Weges kommt, dem sei ein Halt und Innehalten am Gasometer empfohlen: Noch bis zum 30. Dezember 2013 kann dort die Installation Big Air Package des Künstlers Christo betreten und erstaunt werden. Die Ironie dieses Gedankens: Die Installation befindet sich direkt neben dem Stein gewordenen Konsumrausch des Einkaufszentrums Centro Oberhausen. Vom Kombibesuch beider Orte rate ich jedem ab, der das Big Air Package wirklich genießen möchte. 

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Christo, Big Air Package, Oberhausen 2013, (c) Christoph Berdi

Christo, Big Air Package, Oberhausen 2013, (c) Christoph Berdi

Christo, Big Air Package, Oberhausen 2013, (c) Christoph Berdi

 

 

 

Social Media: Wie die Krones AG den Messedialog in den digitalen Raum verlängert

22.11.2013 – Charles Schmidt ist Department Manager Creations and Live Events beim Maschinenbauunternehmen Krones AG. Als Ergänzung zum Kurzinterview mit ihm im Artikel „Hallo Welt!“, erschienen im neuen FAMAB-Report, lesen Sie hier unseren gesamten Austausch zu Messe, Social Media und Business-to-Business-Marketing:

CHARLES SCHMIDT:  Ich denke, dass man Social Media und Live Events durchaus auf einen gemeinsamen Nenner bringen kann: Nicht umsonst wird erfolgreiche Social Media-Kommunikation mit einer andauernden Stand-Party verglichen, wo Kunden und Kollegen ungezwungen miteinander ins Gespräch kommen und Business nicht länger „B-to-B“ sondern von Mensch zu Mensch stattfindet. Wir versuchen in Social Media, den Branchendialog, der auf Messen und Veranstaltungen über Jahre gelebt worden ist und wird, in den digitalen Raum zu verlängern und auch zwischen den großen Veranstaltungen am Köcheln zu halten. Wer uns bei diesem Ansatz zusehen möchte, kann das derzeit auf unserem Blog (https://blog.krones.com/teaserseiten/drinktec/) oder bei Facebook unter facebook.com/kronesag tun.

Carles Schmidt, Department Manager Creations and Live Events der Krones AG.

Charles Schmidt, Department Manager Creations and Live Events der Krones AG.

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Beitrag im FAMAB-Report: Von Gottesdiensten, Messen und Social Media

Hallo-Welt

22.11.2013 –  „Hallo Welt!“ lautet die Headline meines Beitrags für den neuen Jahresreport des Verbandes für direkte Wirtschaftskommunikation FAMAB. Darin gehe ich der Frage nach, ob und wie sich mit Facebook, Twitter und Co. die Kommunikationsleistung eines Messeauftritts verbessern und intensivieren lässt. Zu meinem Gesprächspartnern zählen Dr. Olaf Coenen, Deutschland-Geschäftsführer des Computerspieleherstellers Electronic Arts (EA), und Charles Schmidt, der beim Maschinenbauunternehmen Krones AG als Department Manager Creations and Live Events für Messen und Social Media verantwortlich zeichnet.

Buchkritik: „Und ich? Identität in einer durchökonomisierten Gesellschaft.“

18.11.2013 – Mit seinem neuen Buch „Und ich? Identität in einer durchökonomisierten Gesellschaft“ reibt der Psychologe und Psychoanalytiker Paul Verhaeghe von der Universität Gent Salz in die Wunden unserer Zeit. Seine Kernaussage: Der Neoliberalismus und das meritokratische System, in dem der Mensch nach seinem messbaren „Output“ bewertet und in Erziehung und Bildung auch daraufhin optimiert wird, machen krank. Schlimmer noch, die Objektivität der Bewertungen werde oft vorgegaukelt und Eigenheiten eines Menschen würden zu psychischen Krankheiten erklärt, nur weil sie nicht der gültigen sozialen Norm entsprechen. 

Paul Verhaeghe, "Und ich? Identität in einer durchökonomisierten Gesellschaft." Verlag Anja Kunstmann, München 2013

Paul Verhaeghe, Und ich? Identität in einer durchökonomisierten Gesellschaft, Verlag Antje  Kunstmann, München 2013

Verhaeghe erinnert daran, dass sich die Identität eines Menschen, wie er sich fühlt und was er über sich denkt, eben auch über die Spiegelung von außen herausbildet. Neben den  effizienzbasierten Bonus- und Malussystemen in Schule, Hochschule und Arbeitswelt, so seine Argumentation, beeinflussen auch die durch die Werbung vermittelten Botschaften das Selbstbild der Menschen: Jugendlichkeit, Glück durch Konsum und die Idee, jeder könne sich selbst verbessern, wenn er sich nur ordentlich anstrenge. So sei eine Welt entstanden, in der viele Menschen – völlig ohne Not – einen Selbstmangel und eigene Unzulänglichkeit spüren, in Identitätskrisen fallen und psychisch erkranken. Sie verlieren sich im Spannungsfeld zwischen dem propagierten Individualismus und des für die eigene Identität so wichtigen Gemeinschaftssinns, also dem Wunsch, sich zu identifizieren und Teil eines größeren Ganzen zu sein.

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