„Hopp Schwiiz“ im Markenranking
Wer hat´s erfunden? Die Finnen nicht, wie wir aus der Ricola-Werbung wissen. Die Schweizer. Und das ist den Eidgenossen wichtig, nicht nur beim Lutschbonbon… (mehr …)
Wer hat´s erfunden? Die Finnen nicht, wie wir aus der Ricola-Werbung wissen. Die Schweizer. Und das ist den Eidgenossen wichtig, nicht nur beim Lutschbonbon… (mehr …)
Hier mein Editorial aus absatzwirtschaft 7/2011 über E-Commerce, Deutsche Bahn und Lizenzgeschäfte:
Erinnern Sie sich noch an Myworld? Boo? Webvan? Allesamt Geschichten des Scheiterns aus den Anfangsjahren des Internets. E-Commerce zum Abgewöhnen. Für die Geldgeber ein Desaster, für die Nutzer alles andere als ein überzeugendes Einkaufserlebnis. Wer damals innovativ voranschritt, ist oft spektakulär auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt worden.
Die Anfang der 2000er-Jahre geplatzte Dotcom-Blase, sie war auch ein Schlag ins Kontor des E-Commerce. Noch Jahre danach scheuten sich viele Einzelhändler und Investoren davor, das Internetgeschäft konsequent anzugehen.
Gemeinsam mit der Strategieberatung Simon-Kucher & Partners startet die absatzwirtschaft – Zeitschrift für Marketing eine branchenübergreifende Studie zum Thema „Vertriebsexzellenz“. (mehr …)
Markentechnisch steht die Deutsche Telekom heute besser da denn je. In einem mehrstufigen Prozess hat der Konzern ihren für Mitarbeiter wie Konsumenten undurchdringlichen Markendschungel gelichtet. Jetzt leuchtet magentafarben nur noch eine Marke, das „T“, wo früher T-Com, T-Online. T-Mobile, T-Shop, web´n´walk & Co. nicht für Klarheit, sondern für Verwirrung sorgten. Dafür gab es 2010 den Deutschen Marketing-Preis, und 2011 den Marken-Award in der Kategorie Bester Marken-Relaunch. Die Geschichte dieses Wandels hat jetzt Professor Dr. Jürgen Häusler von Interbrand im Auftrag der Telekom aufgeschrieben. Das daraus resultierende Buch „Brand Driven Change“ ist bei Hoffmann und Campe erschienen. Keine unabhängige Betrachtung sondern Corporate Publishing, führt es den Leser dennoch sehr lesbar, reich illustriert und inspirierend durch die Hintergründe dieser strategischen Weichenstellung.
In die Welt der Zeichen nehmen Professor Gerdum Enders und Dirk Hampel die Leser mit. Ihr überaus ansehnliches Buch „Der Zukunftscode – evolutionäre Strategien für Marketing, Design, Technik behandelt die Codes der Marke, die sich in Zeichen und ihrer Bedeutung ausdrücken. Angewandte Semiotik kommt hier zum Tragen, und neben fundierten Einführungen zu Zeichen und Codierung finden sich in dem Buch innovative Case Studys zu den Marken Leonardo (siehe auch absatzwirtschaft 10/2008), Swatch und dem Kamalaya-Hotel. Außerdem gibt es Tipps zur erfolgreichen Umsetzung. Enders und Hampel stellen Markenführung aus einem ganz eigenen Blickwinkel vor, sehr gut nachvollziehbar sowie lesens- und bedenkenswert. Aus der redundanten Masse der vielen Markenbücher, die kein Mensch mehr braucht, ragt dieses eindeutig heraus. Erschienen ist es im Frühwerk-Verlag.
Fragen sind nie indiskret, Antworten bisweilen – das wusste nicht nur der irische Schriftsteller Oscar Wilde, sondern das gehört zur gelernten Praxis jedes Journalisten. Was diese Reminiszenz mit dier aktuellen absatzwirtschaft zu tun hat, Lesen Sie hier im Editorial aus Ausgabe 6/2011: