Guten Montag, und allen Lesern, Facebook-Freunden, Xing-Kontakten und Twitter-Followern wünsche ich einen vielversprechenden Start in die KW 20. Für alle, die Werbecopys, Mailings, Gesprächsleitfäden und PR-Texte verfassen oder freigeben müssen, hier eine Einstimmung mit einem Gedicht von Rainer Maria Rilke, verbunden mit dem Wunsch nach etwas Zauber statt Hard Selling. Und einfach zum Geniessen. Rilkes Gedicht „Ich fürchte mich so vor der Menschen Wort“ wird vom österreichischen Schauspieler Oskar Werner (1922 – 1984) gelesen:
Tipp: Im Rilke-Projekt von Schönherz & Fleer gibt es eine, wie ich finde, sehr gelungene Vertonung mit Xavier Naidoo.
Guten Montag, und allen Lesern, Facebook-Freunden, Xing-Kontakten und Twitter-Followern wünsche ich einen vielversprechenden Start in die KW 19. Heute gibt es als Inspiration einige Einsichten von Ex-Procter-and-Gamble-Chef A.G. Lafley und von Roger L. Martin, Dean der Rotman School of Management, die kürzlich das Buch „Playing to Win – How Strategy really works“ herausgebracht haben. Darin benennen Sie sechs Strategiefallen, denen Sie besser ausweichen:
1. The do-it-all strategy – ohne Wahl und ohne Prioritäten.
2. The Don Quixote strategy – den stärksten Wettbewerber zuerst angreifen.
3. The Waterloo strategy – wenn Sie sich mit mehreren Wettbewerbern an verschiedenen Fronten gleichzeitig anlegen.
4. The something-for-everyone strategy – der Versuch, gleichzeitig alle Verbraucher, Kanäle, Regionen oder Warengruppen zu gewinnen
5. The dreams-that-never-come-true strategy – hochtrabende Mission Statements und Ansprüche, die nie in konkrete „Where-to-play“ und „How-to-win“-Entscheidungen umgesetzt werden.
6. The program-of-the-month strategy – basierend auf generischen Strategien in Ihrer Branche, in der die Wettbewerber mit den gleichen Mitteln um Kunden, Segmente und Märkte kämpfen.
Viel Erfolg beim Slalom um diese Fettnäpfchen wünscht Ihnen
Letzte Woche habe ich an dieser Stelle über eine neue, sensationelle Videowerbung von Dove berichtet. Der Clip, der anhand vergleichender Phantombilder, demonstriert, wie sehr Frauen dazu tendieren, ihr eigenes Aussehen unterzubewerten, wurde in nur zwei Wochen rund 40 Millionen Mal gesichtet und fand bereits mehrfache Nachahmer. Klar gab es Kritik. Die überwältigende Anzahl der Zuschauer reagierte aber positiv und verteilte jede Menge Likes. Marketingexperten sprachen denn auch von einem beispielhaften Erfolg. Einer wollte es genau wissen und machte die Probe aufs Exempel. Die Ergebnisse stimmen bedenklich.
„Wahre Schönheit“ war in den 2000er Jahren eine Aufsehen erregende der Unilever-Marke Dove. So radikal und authentisch wie damals wirbt Dove zwar nicht mehr mit dem Thema, aber sie kommt immer wieder darauf zurück. Die New Yorker Marketingexpertin Yvette Schwerdt betrachtet das neueste Kapitel dieser Werbegeschichte. Lesenswert!
Erinnern Sie sich noch an die “Real Beauty”-Kampagne von Dove? Sie ist vor einigen Tagen in die nächste Runde gegangen. Der Schönheitsmittelhersteller hat Gil Zamora, einen Phantombildzeichner der FBI, beauftragt, Skizzen von sieben Frauen anzufertigen. Und zwar jeweils, ohne sie zu sehen und jeweils gleich in zweifacher Ausgabe. Einmal stützt er sich bei seiner Arbeit auf die Beschreibung der Frauen selbst, ein anderes Mal auf jene fremder Beobachter. Der Prozess und die verblüffenden Ergebnisse sind auf Video festgehalten. Das sieht so aus:
Tja, das sieht nach echter Verzweiflung aus. Die Windows-Phones schlagen im Smartphone-Markt nicht so recht ein. Zwar gewinnen sie zum Beispiel in den USA rasant Marktanteile, kommen aber auf nur 4,7 Prozent, wie das Internetportal Mobilegeeks berichtet. In einem neuen Werbespot lässt Microsoft nun iPhone- und Samsung/Android-Nutzer aufeinander losgehen. Sich selbst und den Partner Nokia präsentiert Microsoft als lachender, friedliebender und überlegener Dritter. Das kann man als Werbungreibender ja mal machen, wenn man in einer entsprechenden Position ist oder ein Aussenseiterimage hat, das sich schärfen lässt. Microsoft hat beides nicht. Aber urteilen Sie selbst:
Mit seiner Suchmaschine Wolframalpha hat der britische Mathematiker, Physiker und Unternehmer Stephen Wolfram einen neuen Weg gefunden, um das Wissen im Internet systematisch zugänglich zu machen. Jetzt hat er die komplette Nutzerschaft von Facebook analysiert und liefert Daten ohne Bias und Interessenseinschlag: