Strukturwandel

Hier mein Editorial aus absatzwirtschaft Ausgabe 10/2010:

absatzwirtschaft Ausgabe 10/2010

Wer etwas über Strukturwandel lernen möchte, der besuche Dortmund. Die Stadt steckt immer noch in der Entwicklung vom einstigen Kohle- und Stahlstandort zum Zentrum für Dienstleistungen und Technologie, hat auf der Wegstrecke aber schon einige Etappen erfolgreich hinter sich gebracht.
Der Deutsche Marketing-Verband (DMV) folgt diesem Gedanken und veranstaltet den Deutschen Marketing-Tag 2010 an diesem Ort permanenter Anpassung.
Eine gute Wahl, denn auch das Marketing steckt in einem Strukturwandel.
Zum Ausdruck kommt dies im Kongressmotto “Power Shift – Machtwechsel in der Marketingkultur”.
Vielfältige Kraftverschiebungen stellen das Marketing vor immer neue Aufgaben.
Es geht am 5. November in Dortmund um Erkenntnis, Einfluss und Effizienz des Marketings. Antworten auf die spannenden Fragen dieser Zeit geben prominente Redner und Diskutanten wie Manfred Schüller, Partner der Agentur Achtung, Andrea Schmidt, Geschäftsführerin Marketing bei Unilever Deutschland, Bernhard Maier, Vorstand Vertrieb und Marketing bei Porsche, Dr.
Brigitte Mohn, Mitglied des Vorstands der Bertelsmann-Stiftung.

Die Menschen im Ruhrgebiet wissen nur zu gut, dass sich Strukturwandel nicht über Nacht ereignen, sondern ihre Zeit brauchen.
Auch das Marketing verändert sich nicht plötzlich, sondern langwellig.
Das zeigt auch die Planungsumfrage 2011 der absatzwirtschaft.
Momentan nutzt das Marketing die Thermik des Aufschwungs und bewertet die Aussichten als heiter (kurzfristig) bis sonnig (mittelfristig).
Die meisten Teilnehmer der Umfrage werden im kommenden Jahr mit stabilen Budgets die Märkte bearbeiten, rund ein Viertel darf mehr Geld investieren.
Auf der Agenda der Marketers weit oben steht demnach auch das Thema Social Media.
Während immerhin ein Drittel der Befragten Twitter, Facebook & Co. für wichtig hält, übt sich der Rest beim Web 2.0 in Zurückhaltung.
Wir übrigens nicht.

Marketing-Site.de, das neue Internetportal der Marketing-Medien aus dem Fachverlag der Verlagsgruppe Handelsblatt, nutzt die Möglichkeiten weidlich.
Ob Sie nun auf Twitter oder Facebook dem Geschehen folgen, sich über die Blogs Orientierung verschaffen oder als Mitglied von absatzwirtschaft-biznet.de selbst Inhalte publizieren wollen – das Web 2.0 ergänzt die Premiuminhalte und die effizienten Suchfunktionen.
So entsteht ein neuer Informations- und Kommunikationsverbund, dessen Möglichkeiten Sie nach Ihren persönlichen Vorlieben und Bedürfnissen nutzen können.
Als Abonnent der absatzwirtschaft oder des Pharma Marketing-Journals sind Sie dabei klar im Vorteil.
Einen inspirierenden und informativen Besuch auf marketing-site.de – nach der Lektüre dieses Heftes! – wünscht Ihnen

Ihr Christoph Berdi, Chefredakteur


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