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Hier ein Reblog von Michael Brandtner, der zusammen mit Laura Ries das Buch “Visueller Hammer” auf Deutsch veröffentlicht. Was er zu diesem Thema bereits in den vergangenen Monaten veröffentlicht hat, macht Lust auf mehr. Wider die immergleichen und austauschbaren Motive in der Werbung.

Viele Menschen können sich noch heute nach Jahrzehnten an die Persil-Werbung mit dem Persil-Mann oder an die Ariel-Werbung mit Klementine oder an die Blend-a-Med Werbung mit Apfel, einmal mit und dann ohne Blut erinnern. Aber werden wir uns in ein, zwei oder auch drei Jahrzehnten an die heutige Persil-, Ariel- oder Blend-a-Med-Werbung erinnern? Höchst unwahrscheinlich!

Bild ist nicht gleich Bild

Was fehlt der aktuellen Persil-, Ariel oder auch Blend-a-med-Werbung? Was fehlt heute den meisten Marken- und damit auch Werbekampagnen? Es fehlt ihnen, wie wir es ausdrücken, ein visueller Hammer. Es fehlt ihnen ein visueller Eindruck, der die Marke mit Emotionen auflädt und diese so in den Köpfen der Kunden festmacht.

Aber warum ist das so? Die Antwort darauf ist einfach: im Marketing dominiert heute das Wort. Marken- und Marketingpläne, Markenwerte, Markenbotschaften, Marken- und Werbeslogans sind alle verbal orientiert. Die Bilder dienen dann als „Dekoration“, um diese verbalen Botschaften „aufzuhübschen“. Nur das ist zu wenig. Denn genauso gehen die meisten Kampagnen mit schönen, netten und austauschbaren Bildwelten in der Menge der Kampagnen mit schönen, netten und austauschbaren Bildwelt unter.

viaDer Blog-Beitrag zur Buchneuerscheinung: Visueller Hammer oder wie man Marken erfolgreich im Gedächtnis festnagelt | Brandtner on Branding.