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18.5.2013 – Wie lässt sich das Engagement von Marken in sozialen Medien monetarisieren? Bisher eine komplexe Frage, und eine weitverbreitete Meinung ist, das soziale Medien eher ein Kommunikations- denn ein Saleskanal sind. Das ist der Status Quo. Aber Googles Vorstoß mit einer neuen Anwendung für Videochannels auf Youtube wird Schwung in die Debatte bringen, denn sie leitet die User direkt vom Produkt zum Händler weiter. Pilotkunde ist Unilever mit der US-amerikanischen Haarpflegemarke Tresemmé:

Neu für Youtube-Channels: direkte Links mit Preisanagaben zu Online-Händlern.

Neu für Youtube-Channels: direkte Links mit Preisangaben zu Online-Händlern.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit ihren Tutorials und Trendsetter-Videos hat Tresemmé laut Google bereits mehr als 2,7 Millionen Views generiert, nun können die Konsumenten die Produkte, die sie in den Filmchen sehen, direkt bestehen, das verkürze die “shopping journey”. Branchannel.com, die Markenseite der Agentur Interbrand, berichtet von weiteren Experimenten mit “shoppable videos”, zum Beispiel durch Gucci oder die Einzelhandelskette Target.

Sollte Google mit dem neuen Angebot auf Youtube Erfolg haben, dürfte es zur Entwicklung weiterer Sales-Tools auch auf anderen sozialen Plattformen kommen. Die Werbungtreibenden wird es freuen.