Vivaldi Partners Group veranstaltet Morning Summit über Digital Darwinism

27.05.2013 – Die Unternehmensberatung Vivaldi Partners Group hat mich eingeladen, ihren Morning Summit am 5. Juni 2013 in Frankfurt zu moderieren. Das Thema: Digital Darwinism. Ich freue mich auf Begegnungen und Diskussionen mit

  • Dr. Martin Enderle, CEO Scout24
  • Erich Joachimsthaler, CEO und Gründer der Vivaldi Partners Group
  • Andreas Geissler, General Manager Germany von Teradata
  • Karl-Heinz Land, Digital Darwinist, Neuland Consult
  • Philip Rooke, CEO Spreadshirt

Bildschirmfoto 2013-05-27 um 11.12.50

 

Stichwortgeber für die Veranstaltung ist Karl-Heinz Land, der gemeinsam mit Professor Dr. Ralf T. Kreutzer in diesen Tagen das Buch “Digitaler Darwinismus – der stille Angriff auf ihr Geschäftsmodell und ihre Marke ” auf den Markt bringt. Die Autoren gehen der Frage nach, wie Unternehmen den Digitalisierungsschub, die zunehmende Bedeutung sozialer Medien und den Vertrauenslust des klassischen Marketings überleben können. Sie beziehen sich ausdrücklich auf  Brian Solis, Principoal der Altimeter-Group, der die Prognose wagt:

70 Prozent der Fortune-1000-Unternehmen werden in ein paar Jahren ersetzt sein. Nicht weil sie nicht genug Fans auf Facebook gewonnen haben, sondern weil sie sich nicht auf die neue vernetzte Gesellschaft eingelassen haben.

Digitaler Darwinismus - das neue Buch von Karl-Heinz Land und Professor Ralf T. Kreutzer.
Digitaler er Darwinismus – das neue Buch von Karl-Heinz Land und Professor Ralf T. Kreutzer.

Damit ist ein spannendes Thema umrissen. Längst haben einige Wirtschaftszweige die Wucht der Digitalisierung zu spüren bekommen. Amazon.de, die Scout-Gruppe mit ihren Onlinemarktplätzen, Reiseportale wie HRS und Expedia, Partnervermittlungen wie Parship und Elitepartner, Ebay, iTunes im Musikgeschäft – die Liste relativ neuer, im Sinne der darwinschen Evolutionstheorie wunderbar in das neue vernetzte Ökosystem der Wirtschaft passende Anbieter ist lang. Tradierte Wettbewerber haben Geschäft verloren, sind in Krisen gestützt oder verschwunden. Nicht nur, weil clevere Köpfe innovative Geschäftsmodelle ausbrüten, sondern auch weil sich die Menschen verändern und die vernetzte Welt für sich nutzen. Nicht alle, aber immer mehr und vor allem natürlich die Jüngeren, die bereits als Digital Natives aufgewachsen sind. Kein Wunder, dass eine Definition für Digital Darwinism lautet

Digitaler Darwinismus ist die Evolution des Konsumtenverhaltens, wenn sich die Gesellschaft und die Technologie schneller entwickeln als Ihre Fähigkeit sich anzupassen.

Der Morning Summit zu diesem Thema verspricht spannend und erkenntnisreich zu werden. Die Ergebnisse der Vorbereitung auf die Moderation werde ich in diesem Blog zusammentragen und teilen. Ich freue mich auf Feedback und Austausch zum Thema, gerne auch persönlich im Anschluss an die Vivaldi-Veranstaltung am 5. Juni, die übrigens in Kooperation mit dem Manager Meeting Europe stattfindet.

Die Anmeldeunterlagen für den Morning Summit zu Digital Darwinism finden Sie hier.

(-ber)

 

Published by Christoph Berdi

Christoph Berdi, Jahrgang 1966, hat an der Universität Dortmund Journalistik und Geschichte studiert und bei der WAZ-Gruppe volontiert. Der Diplom-Journalist arbeitete freiberuflich für verschiedene Medien wie die Deutsche Welle, Süddeutsche Zeitung und Ruhr-Nachrichten, bevor er 1994 als Redakteur zum Fachverlag der Verlagsgruppe Handelsblatt wechselte. Dort arbeitete er zunächst für das „handelsjournal“. Von 2000 bis März 2013 war er Chefredakteur der absatzwirtschaft – Zeitschrift für Marketing.

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