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Nostalgie verleiht der Markenkommunikation Tiefenwirkung

Von wegen, „damals war alles besser …“ Eine Studie aus Frankreich gibt Aufschlüsse darüber, warum Nostalgie in der Markenkommunikation die Menschen anspricht.

Die sehnsuchtsvolle Hinwendung zu Vergangenem, die Nostalgie, ist ein bewährtes Stimmungsthema der Markenkommunikation. Viele Menschen lassen sich gerne von der auf eine Reise in ihre eigene Vergangenheit mitnehmen, genießen die Bilder und Klänge von „damals“. Die Erinnerung weckt im Idealfall Sympathie und stellt eine Verbindung her zwischen dem beworbenem Produkt und dem eigenen Leben, lässt die Marke als Teil der eigenen Geschichte und Identität erscheinen. Aber Nostalgie ist vor allem deshalb ein starkes Werbemotiv, weil es oft an Verlust erinnert. Nostalgie, aus dem Griechischen kommend, bedeutet in seiner Wortetymologie  „schmerzhaftes Verlangen nach Heimkehr“.

In der Fernsehserie „Mad Men“ gab es eine eindrucksvolle, berührende Sequenz über die tiefe Bindung zwischen Mensch und Marke  („a deeper bond“, lässt das Drehbuch Don Draper sagen) durch Nostalgie:

Die französischen Marketing-Wissenschaftlerinnen  Aurélie Kessous, INSEEC Business School, und Elyette Roux, IAE-Aix-Marseille-Universität, haben in ihrer Studie  „Nostalgia, autobiographical memories and brand communication: a semiotic analysis“ analysiert, wie Nostalgie systematisch für die Markenkommunikation genutzt werden kann. Die Ergebnisse wurden bereits vor einem Jahr in der Zeitschrift  Marketing ZFP: Journal of Research and Management veröffentlicht und jetzt noch einmal per Pressearbeit in die Fachöffentlichkeit gebracht. Eine gute Idee, wenn auch etwas spät. Veröffentlichungen in wissenschaftlichen Journals erreichen halt die Praktiker im Marketing oft nicht.

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Facebook vor dem Aus? | Schwerdt-Blog

Kluge Gedanken zur Zukunft von Facebook macht sich Yvette Schwerdt in New York:

Facebook kämpft derzeit mit düsteren Prognosen. Forscher der Princeton University behaupten beispielsweise, der Social Media King stünde kurz vor dem Aus und würde innerhalb der nächsten drei Jahre mehr als 80% seiner Userbasis verlieren. Die Wissenschaftler aus New Jersey berufen sich auf eine Studie, die auf den anspruchsvollen Titel “Epidemiological Modeling of Online Social Network Dynamics” hört und Social Media-Plattformen mit Epidemien vergleicht.

via Facebook vor dem Aus? | Schwerdt-Blog.

Frohe Weihnachten …

… und einen guten Start ins neue Jahr wünsche ich den Lesern des -ber-Blogs und allen Kunden, Kollegen, Partnern und Freunden, mit denen ich (auch) über die sozialen Medien verbunden bin.

Mit herzlichen Grüßen,

Christoph Berdi

(c) Christoph Berdi

(c) Christoph Berdi

„Weit wie mit dichtem Diamantenstaube
Bestreut, erscheinen Flur und Flut,
Und in die Herzen, traumgemut,
Steigt ein kapellenloser Glaube,
Der leise seine Wunder tut.“
Rainer Maria Rilke

Guten Montag – mit einer Inspiration von Christo

23.12.2013 – Guten Montag, und allen Lesern, Facebook-Freunden, Xing- und Linkedin-Kontakten sowie Twitter-Followern wünsche ich einen nicht allzu stressigen Start in die Weihnachtswoche. Der Worte über Marketing und Medien sind für dieses Jahr genug gemacht; derweil läuft die Marketing- und Werbemaschine heute und morgen sowie dann im Umtauschgeschäft noch mal hochtourig. Wer davon eine Auszeit braucht und in der Nähe von Oberhausen wohnt oder noch des Weges kommt, dem sei ein Halt und Innehalten am Gasometer empfohlen: Noch bis zum 30. Dezember 2013 kann dort die Installation Big Air Package des Künstlers Christo betreten und erstaunt werden. Die Ironie dieses Gedankens: Die Installation befindet sich direkt neben dem Stein gewordenen Konsumrausch des Einkaufszentrums Centro Oberhausen. Vom Kombibesuch beider Orte rate ich jedem ab, der das Big Air Package wirklich genießen möchte. 

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Christo, Big Air Package, Oberhausen 2013, (c) Christoph Berdi

Christo, Big Air Package, Oberhausen 2013, (c) Christoph Berdi

Christo, Big Air Package, Oberhausen 2013, (c) Christoph Berdi

 

 

 

Social Media: Wie die Krones AG den Messedialog in den digitalen Raum verlängert

22.11.2013 – Charles Schmidt ist Department Manager Creations and Live Events beim Maschinenbauunternehmen Krones AG. Als Ergänzung zum Kurzinterview mit ihm im Artikel „Hallo Welt!“, erschienen im neuen FAMAB-Report, lesen Sie hier unseren gesamten Austausch zu Messe, Social Media und Business-to-Business-Marketing:

CHARLES SCHMIDT:  Ich denke, dass man Social Media und Live Events durchaus auf einen gemeinsamen Nenner bringen kann: Nicht umsonst wird erfolgreiche Social Media-Kommunikation mit einer andauernden Stand-Party verglichen, wo Kunden und Kollegen ungezwungen miteinander ins Gespräch kommen und Business nicht länger „B-to-B“ sondern von Mensch zu Mensch stattfindet. Wir versuchen in Social Media, den Branchendialog, der auf Messen und Veranstaltungen über Jahre gelebt worden ist und wird, in den digitalen Raum zu verlängern und auch zwischen den großen Veranstaltungen am Köcheln zu halten. Wer uns bei diesem Ansatz zusehen möchte, kann das derzeit auf unserem Blog (https://blog.krones.com/teaserseiten/drinktec/) oder bei Facebook unter facebook.com/kronesag tun.

Carles Schmidt, Department Manager Creations and Live Events der Krones AG.

Charles Schmidt, Department Manager Creations and Live Events der Krones AG.

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