von Christoph Berdi | März 25, 2013 | Allgemein, Kontext & Gesellschaft, Unternehmen & Management

Der Sanitärhändler Reuter.de distanziert sich mit dieser Kampagne von Preisabsprachen in seiner Branche – über Geschmack lässt sich dabei streiten.
(-ber) Es gilt erst einmal die Unschuldsvermutung für jene Brauereien, die aktuell unter dem Verdacht verbotener Preisabsprachen stehen. Laut „Focus“ sollen sich zwölf Brauereien mit einem Marktanteil von 50 Prozent daran beteiligt haben. Ermittelt werde unter anderem gegen Carlsberg, In-Bev (Becks), Erdinger, Bitburger, Krombacher und Oetker.
In der Haut ihrer Vertriebler, die bei den Einzelhandelskonzernen antreten müssen, um über Listungen und Volumen zu verhandeln, möchte ich nun nicht stecken. Überhöhte Preise hassen die wie die Pest, und über den Tisch gezogenen zu werden umso mehr. Sie werden ihre Lieferanten grillen. Etwaige Bußgelder des Bundeskartellamts wären dagegen ein Klacks. Da es hier um eines der Lieblingsgetränke der Deutschen geht, ist das Thema „Preisabsprachen“ nun auf dem Boulevard und an den Stammtischen angelangt. Sollten sich die Verdachtsmomente erhärten, haben die beteiligten Brauereien sich und den Markenartikeln insgesamt einen Bärendienst erweisen und ihre Preisgestaltung in Verruf gebracht.
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von Christoph Berdi | Feb. 15, 2013 | Allgemein, Marken & Marketing, Unternehmen & Management
Nach jeder Veröffentlichung der Studie „agentur-images“ treten zwei Typen von Werbern auf den Plan. Diejenigen, die ihr Abschneiden mehr oder weniger geschickt für ihr Marketing nutzen, und jene, die nach der parallelen Veröffentlichung in absatzwirtschaft und Handelsblatt mal kurz nach dem Riechsalz rufen und dann über die Studie meckern, vornehmlich, indem sie die Methodik anzweifeln. Mancher, über dessen Namen wir hier aus Takt das Mäntelchen des Schweigens hüllen, gehört zu beiden Gruppen. In Jahren mit guten Ergebnissen schwingt er die Fahnen, in anderen stimmt er in den Chor der Kläger ein…. Lesen Sie meine komplette Kolumne hier.
von Christoph Berdi | Sep. 20, 2012 | Allgemein, Marken & Marketing, Medien & Kommunikation, Unternehmen & Management
Unter der Leitung von Professor Martin J. Eppler hat Roland Pfister am Institut für Medien- und Kommunikationsmanagement der Universität St. Gallen eine Studie zum Verkauf von Finanzdienstleistungen durchgeführt. Danach ist der Verkaufserfolg von Finanzdienstleistungen ist massgeblich vom Verhalten des Verkäufers abhängig, besonders von seinem Einfühlungsvermögen und seiner Fähigkeit, Produkte an die Bedürfnisse des potenziellen Kunden anzupassen. Ein wichtiges Instrument: „Pencil Selling.“ Hier die Zusammenfassung der Ergebnisse:
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von Christoph Berdi | Juni 8, 2012 | Allgemein, Unternehmen & Management
Das Editorial „Was bringt die Wissenschaft?“ veranlasste absatzwirtschaft-Leser Knut Marhold zu diesen Zeilen:
Vielen Dank für Ihr praktikables Vorwort in Ausgabe 6-2012. Meffert spricht mir aus
der Seele – aber was wollen Magazine wie auch die absatzwirtschaft schreiben,
wenn nur noch praxisgerechte Marketing-Tipps veröffentlicht würden. Manchmal
muss man eben über den Tellerrand hinaus schauen und etwas theoretischer
werden. Wenngleich immer ein Versuch gestartet werden sollte, die Theorie
direkt in die Praxis umzusetzen (und sei es nur theoretisch ;-)). Manchmal ist
mir auch die absatzwirtschaft zu theoretisch. Aber aus fast jeder Ausgabe nehme
ich auch etwas für meine tägliche Marketing-Praxis mit. Und das ist doch
allemal ein Grund, Ihnen die Treue zu halten!
PS:
Ähnlich wie Ihnen 2000 ist es mir 1994 in Münster ergangen, allerdings bei
Prof. Backhaus und dem Investitionsgütermarketing…
Dr.-Ing.
Knut Marhold
von Christoph Berdi | Mai 29, 2012 | Allgemein, Marken & Marketing, Unternehmen & Management
Die Praxisferne der Marketing-Wissenschaft und die möglichen Wege aus dieser Falle sind Thema der Titelgeschichte in der absatzwirtschaft 6/2012. Hier mein Editorial dazu, und, indirekt, zum 75. Geburtstag von Professor Heribert Meffert im Mai:
An einen meiner ersten Termine als Chefredakteur der absatzwirtschaft erinnere ich mich noch gut. Auf Anraten meines Vorgängers, dem langjährigen Redaktionschef Friedhelm Pälike, fuhr ich im Jahr 2000 zur Westfälischen Wilhelms-Universität nach Münster und besuchte Professor Heribert Meffert, den Granden der deutschen Marketingwissenschaft, der im Mai dieses Jahres seinen 75. Geburtstag feierte. Noch neu in der Branche, traute ich damals meinen Ohren nicht. Der bekannteste und profilierteste Marketingforscher Deutschlands ging mit seiner Disziplin hart ins Gericht. Marketing, eröffnete er mir, sei eigentlich eine „Nachlaufwissenschaft“, immer auf den Spuren der Praxis, aber nicht vorneweg. Es sei zudem praxisfern, was Meffert auch auf die zunehmende und extreme Spezialisierung seiner Kollegen zurückführte. Wer brauche schon die x-te Studie zur nächtlichen Beleuchtung von Reklameschildern in Innenstädten? Ich weiß bis heute nicht, ob das ein Scherz war oder ob es solch ein Forschungsvorhaben gab. Was aber sicher ist: Sein Thema steht immer noch auf der Tagesordnung.
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von Christoph Berdi | Mai 25, 2012 | Allgemein, Marken & Marketing, Unternehmen & Management
Ganz akademisch beging die Handelshochschule Leipzig ihr Jubiläum: 20 Jahre nach der Wiedergründung in 1992 gab sich die Marketing-Prominenz die Ehre an der privaten Hochschule, die von Professor Andreas Pinkwart geleitet wird. Im Hörsaal auf dem Universitäts-Campus an der Jahnallee hielten die Gäste den Tag über aus, um unter anderem die Verleihung der Ehrendoktorwürde an Marketing-Guru Philip Kotler und Versandhausunternehmer Michael Otto mitzuerleben.
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